Augenkrebs Teil 2

Ich bin gerade dabei ein Verzeichnis für Aquaristikhändler zu erstellen, aber für keine Internetshops sondern reale Geschäft wo man hingehen kann zum einkaufen. Leider geht es momentan noch nicht anders als erstmal nur Händler aufzunehmen die auch eine eigene Internetseite haben. Ich hoffe ich werde dafür noch eine Lösung finden. aber darüber wollte ich eigentlich garnicht schreiben.

Man bekommt immer mehr heute mit das wirklich jedes Geschäft, egal welcher Art, unbedingt auch eine Homepage haben muss und dabei wird nicht großartig vorher darüber nachgedacht, habe ich so das Gefühl. Also wie soll die Domain heissn, wie soll die Seite ausschauen oder was soll auf die Seite auch rauf.

Ich habe mir manchmal gedacht, wenn ich länger unterwegs war, was denken sich manche dabei? Da stehen irgendwelche Domains auf LKW’s drauf, die null einpräge- oder wiedererkennungswert sind. Meist irgendwelche Abkürzungen oder mit irgendwelchen Verben drin.

Dann ist es mir heute auch wieder aufgefallen als ich mir die Seiten der Aquaristikgeschäfte angeschaut habe (das ist aber wirklich in jeder Branche so) wo es mir echt die Tränen in die Augen treibt. Ich weiss nicht, aber fällt es den Geschäftsinhabern nicht selber auf wie sehr manches beisst? Oder traut sich dann keiner was zu sagen wenn einem was nicht gefällt (ich meine hier, das es ja sicher manche es sich machen lassen von Freunden und Bekannten, denn wenn es eine Firma wäre, könnte man sie schon dazu zwingen es ordentlich zu machen, sonst keine Kohle)? Ich kann mir nicht vorstellen das es wirklich Leute gibt die: Schriftgröße 40, Fett, Unterstrichen und dann noch in Rot, ich meine wirklich Rot, also #FF0000 auf dunkelblauen oder Schwarzen Untergrund mögen, wenns geht noch blinkend und das mitten auf der Startseite. Das ist wirklich keine Übertreibung und das schlimme, es sind keine Einzelfälle. Ich kann es ja verstehen wenn es nicht gerade Suchmaschinenoptimiert gemacht ist, sowas kann nicht jeder oder ist auch viel zu umfangreich das von heut auf morgen zu lernen, aber doch bitte Benutzerfreundlich. Ist das denn zuviel verlangt?

Ich bin weissgott kein Profi in Sachen Design oder das drumrum, aber ich sehe doch wenn mir beim lesen die Augen so sehr weh tun das ich schlichtweg den Tab wieder schliessen muss, da ich sonst aggressiv werde. Und man kann mir glauben, aber weit sind diese Seiten von der hier nicht entfernt. Auch hatte ich heute eine Seite entdeckt die meinen zu müssen, ihren wirklichen Inhalt in ein Popup zu packen, was natürlich von meinem guten Firefox geblockt wurde (könnte ja Werbung sein). Um, wenn man dann das blockieren deaktiviert hat, auf das Popup zu kommen, musst man die Startseite neuladen, weil es nirgends einen Button gab der es mir Anhand eines „hier entlang“-Button leichter ermöglicht hätte. Ich will ja wirklich keinen schlecht reden, es mag ja auch sein das man es eben nicht besser weiss, aber ein bisschen weiter denken wäre schon manchmal angebracht. Vielleicht sollte man auch mal Hilfe nutzen von aussenstehenden Personen, sprich mit z.B. Gelegenheitssurfer, die sich mal die Seite anschauen und ein wenig durch klicken um solche Fehler aufzudecken.

[tags]design,nervig[/tags]

Besser kann man es nicht sagen

… als wie die Mail, die Roman veröffentlicht hat, ausdrückt. An alle meine lieben Mailschreiber wie Margit, Ulli, Tanja, Kerstin, Claudia, Anna, Maritta, Karin, Gaby, Sandra, Sophie, Vanesa, Bianca, Sabine, Hilde, Beate, Helma, Jutta und alle die ich jetzt vielleicht vergessen habe: lest Euch das mal durch und ich hoffe nächstes Jahr wenigstens ab und zu mal verschont zu werden 😀

[tags]mail,fun,nervig[/tags]

Elefantenkuh Khaing Lwin Htoo tot

Also ich gestern meine Statistik durchgeschaut hatte, las ich den Suchbegriff „Khaing Lwin Htoo tot“ und dachte erst es wäre nur eine umständliche Suche gewesen oder irgendwie vertippt. Aber nach langem Forschen entdeckte ich dann einen Artikel in dem WDR-Blog. Es ist wirklich wahr, Marlar’s Mama ist tot. Sie wurde in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch eingeschläfert wegen einem sogenannten Harnblasenumschlag was sie wohl schon drei Monate vor der Geburt von Marlar hatte, so berichtete der Zootierarzt Dr. Olaf Behlert.

„Die Beschwerden sind erstmals Anfang des Jahres, also drei Monate vor Marlars Geburt aufgetreten.“ Zwar habe man sie immer wieder unterdrücken können, so dass Marlar von der Mutter optimal versorgt werden konnte. Eine Heilung sei jedoch nicht möglich gewesen. In den vergangenen beiden Monaten habe sich der Zustand der Mutter immer weiter verschlechtert, so dass sie gestern eingeschläfert worden sei.

Mich schockte es schon sehr und bin auch richtig traurig darüber, da ich ja seit Ende 2005 die Geburt von Marlar mitverfolgte und nun erfährt man aus einer Statistik das die Mama gestorben ist. Ich hoffe Marlar wird es schaffen ohne Mama auszukommen. Zum Glück wurde sie schon auf Ersatzmilch und feste Nahrung umgestellt.

[tags]elefant,koeln,zoo,trauer,tiere[/tags]

Typisch Deutsch

Die große Koalition hat nun einen Kompromiss zum Nichtraucherschutz (gibt es einen Raucherschutz?) ausgehandelt. Zumindestens sind sie der Meinung, denn was sie jetzt gesagt haben, ist wirklich mal wieder typisch deutsch.

Verboten ist es in Krankenhäusern – hmm, seit wann durfte den in Krankhäusern überhaupt geraucht werden? Oder gab es da speziell Raucherräume? Wäre mir neu. Jedenfalls ist es hier verständlich. In einem Krankenhaus muss sowas auch wirklich nicht sein, genauso wie in Schulen. Seit wann darf in Schulen geraucht werden? Ist mir auch neu. Vielleicht bin ich auch zu lange raus und sie haben mittlerweilen Raucherräume (für Schüler? Lehrer?) wo sie ihrem Laster nachgehen dürfen. Jedenfalls ist es auch hier verständlich. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist es auch verboten, ok ich muss auch nicht unbedingt in einem Bus voller Menschen rauchen – verständlich, aber in Zügen fände ich es schon wieder nicht verständlich. Wenn man länger als eine Stunde fahren muss, ist es dann schon eine Herrausforderung die Finger still zu halten, aber gut, in Flugzeugen funktioniert es ja auch.

Aber was ich garnicht verständlich finde das es auch in Restaurants verboten wird. Ich glaube die Restaurants die es dann auch einhalten müssen oder für sie keine Möglichkeit besteht eine Wand zwischen Raucher und Nichtraucher einzuziehen, können ihren Laden dicht machen. Ich glaube nämlich nicht das sie die selben Umsätze mit Nichtrauchern machen, als wenn alle herzlich Willkommen sind. Am Anfang wir es vielleicht auch noch gut gehen, wenn die Raucher sagen, ok ich gehe vor die Tür zum rauchen, denn lange machen wir sowas nicht mit.

So richtig weiss ich aber nun nicht wobei der Unterschied liegt, was eine Kneipe ist und was ein Restaurant:

Bei der Einordnung der Gaststätten bezieht sich die Arbeitsgruppe dem Bericht zufolge auf das Gaststättengesetz: Es unterscheidet demnach zwischen Schankwirtschaften, in denen Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle verabreicht werden und Speisewirtschaften, in denen zubereitete Speisen serviert werden. Zu den Schankwirtschaften zählten nicht nur Bars oder Kneipen, sondern auch Bierzelte.

via: rp-online.de

Ok, aber was ist mit den kleinen Kneipen bei denen es auch mal eine Currywurst oder eine Knacker gibt? Oder gibt es da auch einen Unterschied bei selbst zubereiteten Speisen und aufgewärmten Speisen?

Ja, ich bin Raucher und fühle mich ziemlich diskriminiert aber wohl Zurecht oder? Am besten vielleicht noch einen Glaskasten um alle Raucher bauen und eine Schild mit „Bitte nicht füttern!“ dran hängen.

[tags]rauchen,zukunft,nervig[/tags]

Kindheitserinnerung

Heute habe ich mir seit Jahren mal wieder eine Tafel Milka Schokolade gekauft, natürlich die normale Vollmilchschokolade. Hatte gestern Abend einen Heisshunger darauf. Als ich mir ein kleines Stück auf die Zunge legte und sie so dahin schmolz, erinnerte ich mich an meine Kindheit.

Ich bin ja in der ehemaligen DDR aufgewachsen, doch hatte ich das Glück durch den zweiten Mann meiner Mutter, auch Verwandtschaft im „Westen“ zu haben. Tante Inge und Onkel Egon schickten öfter mal ein Kleinigkeit (wie sie es nannten) mit vielen leckeren Artikeln. Unter anderem auch Milka Schokolade. Zur der Zeit damals gab es natürlich noch keine mit Kekse oder mit Kuhflecken usw, sondern nur normale Alpenmilch Tafeln. Es war dann immer ein kleines Fest voll Hochgenuss.

Ich habe jedes Stück einzeln genossen und bestimmt 10 Minuten im Mund gelassen bevor ich es runterschluckte.

Ich weiss garnicht mehr genau was immer noch mit drin war, kann mich nur an so grüne gutriechende Seife erinnern, sie war so grün-weiß gestreift, ich meine es war „FA“. Wenn ich dann unsere mit Sandpapier versetzte Seife denke *schüttel*. Dann war auch immer mindestens ein Paket Jacobs Krönung mit dabei, auch Strumpfhosen für Mama und ich glaube noch mehr Naschereien. Die gibts sicher heute noch die Hitschler Kaugummis, gemischt mit solchen Tattoos die man sich mit Spucke auf den Arm klebte *grins*

Auch Geld gab es ab und zu, also Westgeld, damit konnten wir dann, meist zu Weihnachten, in den Intershop gehen und noch mehr Fressereien holen. Zum Beispiel gabs dann Mandarinen in der Dose für den Sekt den wir Silvester tranken, oder es gab mal ein Überraschungsei. Leider gibt es nicht mehr allzu viele Erinnerungen, ich weiss immer nur noch wie es alles so schön bunt in den Intershops war. Es gab zwei bei uns in der Stadt, einen für Fressereien und einen mit non-food Dingen. Vor dem zweiten stand ich immer gerne und schaute in die Schaufenster rein, da gab es solche Federmappen, mit so einer blauen Flüssigkeit vorn drauf (gibt ja heute in verschiedensten Variationen, wie z.B. Trinkbecher oder auch Lineale) und in der Flüsskeit waren kleine Fische und viel Flitter. Meine Augen haben sicher geleuchtet. Auch gab es da so ganz lange Bleistifte. Waren sicher einen Meter lang, natürlich war nur vorn eine kleine Mine drin, den Rest konnte man biegen, man konnte in den Stift einen Knoten machen. Boah war ich fasziniert und drückte meine Nase immer platter.

Manche belächeln das vielleicht oder schütteln mit dem Kopf, aber solche Sachen und auch Intershops waren sehr bunt und schillernd in der doch sehr dristen und grauen „Shoppingmeile“ der DDR.

[tags]einkaufen,ossi,paket,ddr[/tags]